Ein massives, uraltes Gebirge aus Stein, der Runen trägt. Kaum ein Ort in Golvamar hält so viel verborgen wie dieser Berg — und kaum einer gibt so wenig preis.
Was der Berg birgt
Hoch in den Spitzen liegt eine weite Höhle mit hohen Decken und Steinvorsprüngen — ein Nest, das der Berg über Jahrtausende für die Drachen ausgehöhlt hat. Wer hinaufsieht, erkennt bei richtigem Licht die Öffnung in der Wand.
Tief unter dem Fels liegen Hallen, die niemand mehr betritt: Gänge und Kammern, in den Stein geschlagen von Händen, die seit langer Zeit nicht mehr arbeiten. Der Staub dort ist jahrhundertealt.
In der Felswand öffnet sich die Pforte von Guranthien — hoch, mit alten Linien und Runen im Stein. Was hinter ihr liegt, weiß niemand, der zurückgekommen wäre, um es zu erzählen.
Das Vorfeld
Am Fuß des Gebirges liegt das Vorfeld: die flache Bühne aus Stein und Gras zwischen dem letzten Baum und dem ersten Fels.
Es ist ein Ort ohne Deckung. Wer ihn betritt, wird gesehen — von oben, von den Hängen, vom Wald her. Reisende überqueren ihn selten langsam.
Das Drachenzeichen
Hoch in der Wand zeichnet sich der Umriss eines Drachen im Stein ab. Kein Bildwerk und kein Zufall der Verwitterung — das Zeichen ist zu klar dafür.
Wer den Berg von der Ebene aus ansieht und weiß, wo er suchen muss, findet es. Alle anderen gehen darunter vorbei, ohne es je zu bemerken.
„uralter Stein, der Runen trägt“
Lexikon von Golvamar
Der offene Teil dieser Seite nimmt keine Wendungen vorweg. Alle Angaben stammen aus den veröffentlichten Bänden (Lexikon · Band I & II).
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