Jenseits des Passes, in einem Tal, liegt ein See, der fast rund ist. Dunkler Steinkranz, tiefblaues Wasser, dünner Nebel darüber. Es ist der stillste Ort der Chroniken.
Ein Ort, an dem es leise wird
Der See liegt in einem Talkessel, ringsum Stein. Kein Wind kräuselt ihn lange, kein Bach lärmt hinein. Wer an sein Ufer tritt, senkt die Stimme, ohne es zu merken.
Über der Oberfläche liegt ein silbriges Licht. Es ist nicht das Licht des Himmels — es kommt von unten, und es zieht sich als Motiv durch die ganze Reihe.
Was dem Wasser nachgesagt wird
Das Wasser heilt, was Kräuter nicht erreichen. So heißt es, und wer den See kennt, widerspricht nicht.
Doch die Wirkung, von der die Leute leiser sprechen, ist eine andere: Wer schwer trägt, erinnert sich am Wasser daran, wie es ist, nicht traurig zu sein. Das ist keine Wunderquelle. Es ist eine Erinnerung, die im Körper ankommt — und die manches verändert, was danach kommt.
„sich erinnern, wie es ist, nicht traurig zu sein“
Über die Wirkung des Sees
Der offene Teil dieser Seite nimmt keine Wendungen vorweg. Alle Angaben stammen aus den veröffentlichten Bänden (Lexikon · Band I).
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