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Tulp
Figur — der letzte Vilihl
Ein alter Wanderer mit Beutel, Schnüren und Werkzeug — und mit mehr Geduld, als ein Leben fassen kann.
Wer ihm begegnet
Ein gedrungener, alter Wanderer. Beutel, Schnüre und Werkzeug am Gürtel, die Zwille griffbereit. Er bewegt sich ruhig und ohne verschwendete Kraft — wie jemand, der weiß, wie lange ein Weg wirklich dauert.
Wer ihn arbeiten sieht, merkt: Das hat er schon einmal gemacht. Er stapelt nicht, er stellt hin. Er hebt nicht schwer, er hebt richtig.
Der letzte seines Volkes
Tulp ist der Letzte der Steingeher-Linie der Vilihl — jenes Volkes, das in den Stein ging und dort blieb. Er liest Stein, Runen und Spuren wie andere ein Gesicht.
Ein Vilihl ohne Hammer ist ein Vilihl mit halben Händen. Tulps Hammer hat ihn durch Jahrhunderte begleitet; später trägt er eine Zwille.
Was ihn antreibt
Er wartet. Seit sehr langer Zeit, und auf etwas Bestimmtes: darauf, die Unschuld seines Volkes zu beweisen.
Was genau geschehen ist und wem er damals ohne Waffe entgegentrat, gehört den Büchern. Hier steht nur, dass ein einzelner alter Mann eine Schuld mit sich trägt, die nicht seine eigene ist.
„Ich bin das Letzte, das übrig ist.“
Tulp
Der offene Teil dieser Seite nimmt keine Wendungen vorweg. Alle Angaben stammen aus den veröffentlichten Bänden (Lexikon · Band I & II).
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